Ugolin geb 1983
Ugolin geb 1983

20.11.2017 sehr lesenswert 

Recherchen und Gedanken von Elaine Fichter

 

 

 

 

 

Dieser Text über die Geschichte des Barbet habe ich beim „Verein für französische Vorstehhunde“ gefunden:

 

Über die Herkunft des Barbets gibt es nur Spekulationen. Entweder kam er mit den maurischen Eroberern nach Spanien und

fand hier bei der Bevölkerung rasch Anklang oder portugiesische Seefahrer haben ihn aus einem nordischen Land, man

munkelt von Russland mitgebracht.

Wenn auch seine Herkunft im Dunklen liegt, seine jagdlichen Eigenschaften sind sehr gut, so dass er Urahne vieler heutiger

Jagdhunderassen war, wie z.B. DD, Pudelpointer, Griffon sowie dem Irischen Wasserspaniel.

1683 schreibt Selicourt über den Barbet. Anfangs des letzten Jahrhunderts war der Barbet überall in Europa verbreitet und

zwar da wo Wasserjagd ausgeübt wurde, er hatte auch verschiedene Namen wie Wasserpudel oder Schafspudel. Die Wasserarbeit

ist die Passion des Barbets. Ob es nun um das Stöbern im dichten Schilf, um das Verlorenbringen aus tiefem Schilfwasser geht, der

Barbet meistert die schwierigsten Bedingungen.

Eine weitere Charaktereigenschaft ist seine ständige Lernbereitschaft. Gegen Mitte des 20. Jahrhunderts ließ in Frankreich das

Interesse nach dem Barbet nach, lange führte er ein vergessenes Leben, engagierte Züchter hatten aber ihren jagdlichen Barbet

über die Jahrzehnte auf einem bestimmten Label gehalten. 1970 schlossen sich diese Züchter zu einem neuen Verein zusammen.

Leider entspann sich über die Größe des Barbets ein sehr langer Streit, der erst nach 22 Jahren beendet werden konnte, mit dem

Ergebnis, dass man die Rasse Barbet nahezu kaputt gemacht hat. Man hat bewusst Pudel eingekreuzt, aus welchen Beweggründen

auch immer. Und man hat den Barbet aus der Gruppe der Vorstehhunde genommen und in die Gruppe der Wasserhunde getan.

Es wurde viel jagdliches Blut in diesen Jahren vernichtet. Ob sich dieser Barbet wieder erholen kann ist Aufgabe der europäischen Barbetvereine.

 

Irgendwo habe ich gelesen, dass die weite Verbreitung und auch die Vielseitigkeit, wie man den Barbet einsetzen konnte und kann,

mit einem ausgeprägten Spieltrieb zusammenhängen. Doch meine spielen gar nicht besonders gern. Ein Allrounder, Hund der Unterschicht, wo er als Wachhund, Treiber und Helfer auf der Jagd eingesetzt wurde. Heute sicher ein angenehmer Begleiter, der nicht aggressiv ist, was in unserer den Hunden gegenüber

schwierigen Gesellschaft, nur von Vorteil ist.

 

Der Barbet in Bildern von einst bis heute (2016)

Wunderbar dieser geschichtliche Abriss nur in Bildern über den Barbet. So muss man sich die Bilder über die Rasse, wie sie war und heute auch noch gezüchtet wird, nicht in Kleinarbeit zusammen suchen. Danke Elaine Fichter für die Arbeit und das zur Verfügung stellen der Dokumentation. Eine Bereicherung für alle Barbet Liebhaber.

BarbetHERITAGE2016.pdf
Adobe Acrobat Dokument 11.0 MB

Eine umfangreiche Arbeit aus französischer Sicht über den Barbet von einst bis heute

Vielen Dank an Petra Winterhalter mit ihrem Korrekturbüro Kommazwerg für diese grosse Arbeit mit der Übersetzung!!

.... was man nicht alles für den Barbet tut :-)

Geschichte in Deutsch von Elaine.doc
Microsoft Word Dokument 19.4 MB

Hier eine Geschichte von einem Helden: der Barbet Moustache

(in Französisch)