Zucht von Springbell

Die Anschaffung von Farah hatte zur Bedingung, dass ich mich mit dem Züchten auseinander setzen musste. So wurde „von Springbell“ gegründet. Nein, Springbell hat nichts mit Frühlings-Glöcken zu tun, was aber sicher auch gut zu meiner Liebe für Pflanzen und Gärten gepasst hätte. Der Name hat mit Farah's Springweise zu tun, denn sie springt mit allen vieren gleichzeitig in die Höhe, was für so einen grossen Hund sehr merkwürdig aussicht. Und klar bellt sie dazu.

 

Durch Gespräche mit Züchtern und aus diverser Fachliteratur über Vererbungslehre, sowie über Welpenaufzucht bekam ich eine Vorstellung, was auf mich zukommt. Doch das Ganze zu erleben, vom decken, trächtig sein über die Geburt und dann das Werden der Kleinen, war viel bewegender als ich mir das je vorstellen konnte.

Die Planungsphase ist eine ganz wichtige Zeit beim Züchten. Tagelanges Stammbäume studieren...wissen, was wo drin ist und abwägen, was daraus werden könnte. Wobei die Gesundheit ganz oben steht. Bei einer so seltenen Rasse wie der Barbet, ist es nicht ganz einfach einen optimal passenden Rüden zu finden. Die Population ist noch recht klein und viele Rüdenbesitzer stellen leider ihren Hund für die Zucht nicht zur Verfügung. Dabei ist ein guter Genpool für die Rasse überlebenswichtig.